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Reich mit einem einzigen Hit: Das sind die größten One-Hit-Wonder aller Zeiten
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50 Millionen Dollar hat Popstar Katy Perry verdient - mit einem einzigen Album namens „Teenage Dream". Und ein Vermögen mit Musik zu verdienen, das geht auch noch minimalistischer: Schon mit einem veröffentlichten Song kann man ausgesorgt haben, zum Beispiel mit einem Schlager aus den 1970er-Jahren. Der deutsche Musikproduzent Jack White bringt in einem Interview mit dem SZ-Magazin auf den Punkt, wie reich ein Lied dessen Schöpfer machen kann. „Ein Lied wie ,Eine neue Liebe' bringt mir als Komponist Jahr für Jahr 50 000 Euro Plus - nur dadurch, dass es auf Volksfesten und im Radio gespielt wird. Davon könnte eine Familie prima leben", sagt White und redet dabei über den von ihm geschriebenen Jürgen-Marcus-Hit „Eine neue Liebe" aus dem Jahre 1972. Noch imposanter ist das Beispiel von einem US-Musiker namens „The Dream", der sich seinen Traum vom großen Geld ebenfalls mit nur einem einzigen Hit wahr machte: Er schrieb den Rihanna-Erfolg „Umbrella" und verdiente damit 15 Millionen Dollar.
Während Millionen Musiker von bescheidenen Einkünften leben, schaffen es wenige glückliche Produzenten oder Sänger, wenigstens einen großen musikalischen Coup zu landen. Ein Hit kann genügen, um ein Vermögen zu verdienen und ausgesorgt zu haben.
Fünf Euro und 36 Cent pro Minute
Ausgesorgt zu haben mit einem Hit, das geht so: In Deutschland gibt es für einen verkauften Tonträger zwischen fünf und 25 Prozent des Verkaufspreise für einen Musiker - je nach Vertrag des Künstlers. Für einen gespielten Song gibt es darüber hinaus von der GEMA pro Minute fünf Euro und 36 Cent für die Musiker, die hinter dem Song stecken. Bei einem Song von drei Minuten und 30 Sekunden sind das etwa 17 Euro - ein jedes Mal, wenn das Lied öffentlich gespielt wird. Wenn ein Lied sich Millionen Mal verkauft und von den Radiosendern rauf und runter gespielt wird, kann schnell eine stattliche Summe zusammenkommen. Wie viel beispielsweise ein Sänger davon bekommt, hängt vor allem davon ab, wie viele andere Beteiligte wie etwa Produzenten, Plattenfirmen oder Liederschreiber daran mitverdienen. So errechnete ein englischer Fernsehsendern einmal, dass Sänger Sting noch heute etwa 2.000 Dollar pro Tag mit seinem Hit „Every Breath you take" aus dem Jahre 1983 verdient. Und der 2007 verstorbene US-Produzent Lee Hazlewood, Schöpfer des immer wieder neuaufgelegten Songs „These Boots are made for walking", bemerkte in einem seiner letzten Interviews: "Ich hätte hätte eigentlich nur einen einzigen Song schreiben brauchen. Die Tantiemen von ,These boots are made for walking' lassen mich fürstlich leben."

Bild: Imago
"Ich hab' richtig zugelangt"
Egal wie viele Millionen Künstler mit einem Hit verdienen - wie sie mit dem Vermögen umgehen, steht auf einem anderen Blatt. Peter Behrens, Sänger der Band Trio, die 13 Millionen Tonträger von „Da da da" verkauften haben, erzählte in einem Interview einmal, was mit seinen verdienten Millionen passiert ist: „Das Geld ist weg. Weiber, Alkohol, Kokain. Ich hab' richtig zugelangt. Und nie richtig kapiert, dass ich reich war. Kamen Freunde, hab' ich ihnen Geld gegeben. Mir ging's gut, warum sollte es ihnen schlecht gehen? Wir haben fünf Jahre lang abgefeiert". Andere gingen vernünftiger um mit dem plötzlichen Reichtum. Zum Beispiel Lou Bega, der 1999 „Mambo No. 5" zum weltweiten Sommerhit (12 Millionen Mal verkauft) machte. Er hat noch heute etwas von den verdienten Millionen, obwohl kein weiterer Hit folgen sollte. "Ich habe am Höhepunkt des Erfolgs zum Glück eine gute Vorsorge getroffen", sagt er in einem Interview mit einem deutschen Magazin.
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Am Anfang hat kein namenloser Künstler eine Verhandlungsmacht, da unterschreiben die alles - Hauptsache Plattenvertrag. Meistens gibt es dann einen großzügen Vorschuss (je nach Budgetplanung und Gruppengröße) in fünf- bis sechsstelliger Höhe "bar auf die Hand", welcher dann aber als Kredit durch die Einnahmen aus den Plattenverkäufen wieder zurückgezahlt werden muss bzw. gleich abgezogen wird. Meistens sehen die Künstler pro Platte nicht mehr als den Vorschuss. Die weiterlaufenden Einnahmen aus den CD-Verkäufen gehen in andere Taschen. Berüchtigt sind auch die alten Knebelverträge: George Michael hatte mit Wham! schon mehrere Top10-Hits gelandet und war ein großer Star, da lebte er immer noch von 50 Pfund pro Woche - eine Altlast aus seinem allerersten Plattenvertrag, aus dem er erst nach jahrelangem Kampf und Rechtsstreit wieder herauskam.
Wie recherchieren diese journalistischen Vollpfosten eigentlich? Culture Beat oder Softcell als Eintagsfliege hinzustellen, jeder halbwegs gut sortierte DJ weis solche Sachen aber wenn man zu jung ist und gerade frisch von der schule kommt, dazu noch unterbezahlt ist kann man sowas ja nicht wissen
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