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Erstellt am: 29 Oktober 2012 | Von DPA, Handelsblatt.com

Autokonzerne im Strudel der Eurokrise

Die Opelaner zittern weiter um ihre Jobs, MAN schickt 15.000 Mitarbeiter in den Zwangsurlaub - die Krise in der Autoindustrie ist noch lange nicht ausgestanden. Die Aussichten sind trübe.


Rabattschlacht im deutschen Automarkt (© Bild: DAPD/AP/Jörg Sarbach)
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  • Rabattschlacht im deutschen Automarkt (© Bild: DAPD/AP/Jörg Sarbach)
  • Rabattschlacht im deutschen Automarkt (© Bild: VW Up, Hersteller)
  • Rabattschlacht im deutschen Automarkt (© Bild: Kia Picanto, Hersteller)
  • Rabattschlacht im deutschen Automarkt (© Bild: Mercedes SLK, Hersteller)
  • Rabattschlacht im deutschen Automarkt (© Bild: Opel Astra, Hersteller)
  • Rabattschlacht im deutschen Automarkt (© Bild: Citroën C4, Hersteller)
  • Rabattschlacht im deutschen Automarkt (© Bild: Ford Focus, Hersteller)
  • Rabattschlacht im deutschen Automarkt (© Bild: Škoda Octavia, Hersteller)
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Bild: DAPD/AP/Jörg SarbachZeige Thumbnails
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Im deutschen Automarkt herrscht derzeit ein außerordentlich intensiver Rabattwettbewerb, beobachtet CAR-Institutsleiter und Auto-Experte Ferdinand Dudenhöffer. Dies ist ein deutlicher Indikator, dass die Neuwagenverkäufe in den nächsten Monaten weiter sinken. Haben die südeuropäischen Länder mit ihrer Rezession nun auch den deutschen Automarkt angesteckt? Der Eindruck drängt sich auf, denn in den sechs Jahren, in denen das Center Automotive Research der Universität Duisburg-Essen das Rabattgeschehens im deutschen Automarkt analysiert, wurden noch nie so hohe Incentives gemessen. Eine neue Qualität dieses Rabattwettbewerbs kommt auch durch die Marke Hyundai. Hyundai ist extrem aggressiv im Markt unterwegs und versucht mit sehr hohen taktischen Zulassungen seine Marktanteile weiter auszubauen. Damit pumpt Hyundai hohe Verkaufsförderungsmittel in den Markt, die Hersteller wie Ford, Opel, aber auch Renault, Peugeot und Citroen schwer zusetzen...

Die Absatzkrise in Europa hat die Autohersteller voll erwischt: Der US-Konzern Ford will sein Werk im belgischen Genk mit 4300 Mitarbeitern schließen, der französische Autobauer PSA (Peugeot, Citroën) muss Staatshilfe in Milliardenhöhe für seine Finanztochter in Anspruch nehmen. Nun wurde auch bekannt, dass der Lastwagenbauer MAN angesichts der schwachen Nachfrage ab Montag seine Produktion drosselt und 15.000 Mitarbeiter für eine Woche in den Zwangsurlaub schickt, um nicht auf Halde zu produzieren. Bei Opel ringen Management und Arbeitnehmervertreter weiter um eine Sanierung des angeschlagenen Autobauers. 2013 dürfte sich die Lage in der Branche aber noch verschärfen.

Mit der ebenfalls angeschlagenen General-Motors-Tochter Opel will PSA nun gemeinsam Fahrzeuge entwickeln, um Kosten zu sparen. Und auch Branchenprimus Volkswagen kann sich der Entwicklung nicht ganz entziehen: Der operative Gewinn schrumpft, der Absatz in Westeuropa bröckelt.

Schwierige Zeiten für Autohersteller: fast niemand kauft mehr Neuwagen. (© Bild: Imago)

Schwierige Zeiten für Autohersteller: fast niemand kauft mehr Neuwagen.

Immer weniger Neuzulassungen
Auf dem deutschen Automarkt gehen die Neuzulassungen im kommenden Jahr weiter zurück, wie Experte Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen am Sonntag prognostizierte. «Weniger verfügbares Einkommen, Kurzarbeit in mehreren Branchen und unsichere Zukunftsaussichten sind wichtige Gründe für die Kaufzurückhaltung im deutschen Automarkt auch im Jahr 2013», sagte Dudenhöffer der dpa. Er erwartet im nächsten Jahr 3,03 Millionen Neuzulassungen in Deutschland, nach 3,1 Millionen 2012. Das schlechteste Autojahr nach der Wiedervereinigung war 2010, das Jahr nach der Abwrackprämie, als nur 2,92 Millionen neue Autos zugelassen wurden.

Der europäische Automarkt ist angesichts der Schuldenkrise seit Monaten auf Talfahrt, die Folge sind teure Überkapazitäten. Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroën sowie der US-Hersteller Ford haben bereits Werkschließungen angekündigt.

Im Vergleich zu Opel läuft es bei VW sowie den Oberklasse-Herstellern Porsche und BMW noch rund. BMW einigte sich aber nun mit seinem Betriebsrat auf flexiblere Arbeitszeiten. Damit werde die Beschäftigung gesichert, sagte am Sonntag ein BMW-Sprecher. Er bestätigte im Grundsatz einen entsprechenden «Spiegel»-Bericht, betonte aber, dass es nicht nur um ein Anti-Krisen-Programm gehe. Die Arbeitszeit richtet sich in Zukunft stärker nach dem Autoabsatz: Wenn die Nachfrage steigt, sind leichter Sonderschichten möglich. Bei einem Absatzrückgang können die Arbeitszeitkonten ins Minus gehen.

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24Kommentare
25. Okt 2012 11:27
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Was haben die denn erwartet immermehr Billigjobs, Zeitarbeitsnehmer oder ganz in China für 2,50 € die Stunde produzieren lassen, aber die Preise für die Autos ständig erhöhen. Nu rumjammern, alles selbstgemachte Leiden. Wenn die Leute immerweniger Geld zur verfügung haben, aber alles teurer wird, kommt der Moment wo keiner mehr meine Produkte kauft. Das versteht schon der Dümmste. Da sieht man doch mit welchen Genies man es in Chefetagen zu tun hat denken nur von einer Tasse Kaffee zur nächsten stopfen sich die Taschen voll weil sie ja so toll sind und soviel leisten und wenns dann in die Hose gegangen ist zahlt der kleine für. Alle ins Arbeitslager, bei Wasser und Brot den ganzen Tag an der frischen Luft schuften, das macht den Kopf frei.
25. Okt 2012 22:19
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Real Löhne sinken, wenn von Chef 1% Lohnerhöhung gibt, wird noch mehr von Lohn abgezogen und dann noch Inflation, ca. 1,4% pro Jahr.
Autos werden teurerer, Sprit-Versicherung, werden auch jedes Jahr Teurerer. Wenn stamm Personal in Rente geht, dann kommt an seine Stelle ein Leiharbeiter, für 6,50 Pro Stunde!

Renten sinken, Löhne sinken,,,, KAUFKRAFT SINKT,,, Ganz einfach!

Die deppen wundern sich noch!
Armes Deutschland, aber Hauptsache bankrott Länder retten!

25. Okt 2012 19:02
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ICH HATTE RECHT!

als vor wenigen Jahren viele Automobilhersteller nur noch mit Steuergeldern zu retten waren, habe ich gesagt, wartet nur, in ein paar Jahren sind die wieder so weit, da sich nichts geändert hat, immer noch zu viel Produktion, zu hoher Verbrauch, zu große schwere PKW. Und siehe da, jetzt ist es wieder so weit. Autobauer mit Steuergeldern zu finanzieren ist genauso ein Loch ohne Boden wie manche Länder und Banken. Mal sehen ob diesmal wieder ne Schrottprämie hilft.

27. Okt 2012 14:50
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Wer den Wind säht, der kann nur den Sturm ernten!
Bravo, nun hat es die Riesen der Branche erwischt, aber Vorsicht.......die Chefetagen und die Eigner werden keine Einbussen haben.
Alles wird, wie immer, auf den Schultern der Arbeitnehmer ausgetragen: zuerst Kurzarbeit, dann Lohnverzicht und Entlassungen bei gleichzeitigerer Verlagerung von weiteren Produkzionskapazitäten ins Blliglohnausland.
Hurra, es lebe hoch die freie Markwirtschaft.....oh Verzeihung, das heisst ja soziale Markwirtschaft!
Ich suche das Soziale aber seid Jahren vergebens.

26. Okt 2012 07:35
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Es ist ein Fass ohne Boden, Billiglöhne für die Herstellung aber die Produckte zu überteuerten Preisen verkaufen, kein Wunder wenn keiner etwas mehr kaufen kann und die Regierung sich dann über Massenentlassungen wundert, korrupte Banken und der ganze Rattenschwanz der dazu gehört, Stromkonzerne mit Überschuss an Energie und trotzdem teuer verkaufen, Mieten die künstlich in die Höhe getrieben werden durch Staffelmieten und, und, und, ich könnte so weiter schreiben aber wir alle, wissen dass es so nicht weiter gehen kann! Wir müssen es ja nicht unbedingt so wie im Jahre 1789 bis 1799 in Frankreich geschehen ist, wir sollen es noch schlimmer angehen!

 

26. Okt 2012 14:10
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Ja liebe Leuts . Gestern wieder paar Taler investiert um die alte Kiste ein weiteres mal übern TÜV zu kriegen - bin seit der EURO-Umstellung ( = seit 10 Jahren - Glückwunsch !!!...) leider kein Zielkunde mehr, da durch die EURO bedingte Verdoppelung der Preise ( Beispiel =Benzin = DM 3,20.-) und gleichzeitige Halbierung meines Gehaltes leider nichts mehr geht ... Danke an alle Parteien in D und die armen Rest-Europäer , die wir jetzt retten "müssen"...
25. Okt 2012 10:46
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Schade das die EU-Währungskomision nicht in der Lage ist das Betrügerisches Verhalten der Banken zu unterbinden ist,stattdessen wird beim Betrug der Banken noch unterstützt und gefördert,denn es gibt Banken die kaufen sich extra bei der anderen Banken ein um ihre eigene Betrügern die möglcihkeit zu geben um andere Bürger zu verarschen und zu betrügen,wie die The-Royal-Bank -Scotland,der MItarbeiter Herr Malcolm Baldrige von der Fondsabteiilung der zu gar die Fonds und Aktien ohne einverständnisss und erlaubniss die Bankdaten und Unterlagen an die anderen Bank of China verkauft mit dem Namen David Chen ein anderer Betrüger der bei dieser Bank arbeitet um andere Bürger weiter zu betrügen zu können.Der Betrüger arbeitet im selben Haus-hat die gleiche Nummer und verteilt zugar  gefälschte Unterlagen der Bank. 
26. Okt 2012 13:42
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Eine Wirtschaft kann NUR FUNKTIONIEREN; solange der Bürger genügend Geld hat !! Hat er es nicht , und die Banken geben nur vorsichtig Kredite, ist es kein Wunder, daß nichts mehr läuft !!

  Wie kann man nur so dumm sein ?, und diese Leute haben studiert, ich möchte bloß wissen, WAS ?

28. Okt 2012 12:54
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Wenn wundert es denn noch das nichts mehr geht??? selbst der dümmste hat mittlerweile gemerkt das er seit einführung vom €uro (danke nochmal) die hälfte verloren hat! wer hätte sich zu DM Zeiten einen Dönerteller für 16DM gekauft???? niemand!!!! Wer hätte damals für einen scheiß Golf fast 50.000 DM ausgegeben???? Niemand! as ganze System bricht zusammen und wird nur mit aller größter finanziellen Schuldenanhäufungen solange versucht aufrecht zu erhalten bis die ganze Welt pleite ist!!!

Warten wirs ab. Wir werden ALLE VERLIEREN!!!!!!

28. Okt 2012 09:32
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Wer kann sich heute noch ein Auto leisten bei den hohen Kosten in Anschaffung, Reparatur, Versicherung, Gebühren, Benzin, Autobahngebühren in einigen EU-Ländern Mehrwertsteuer zum Teil doppelt, Parkgebühren in den Städten usw. Jeder kassiert nur ab, bringt keine Leistung (Strassenbau und Reparatur) und erwartet dass man alle 3 Jahre sein Auto auswechselt.
27. Okt 2012 22:16
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Diese maßlos überteuerten Kisten bringen sie nicht mehr los und das ist gut so, bedankt euch beim Euro, liebe Autobauer !

27. Okt 2012 20:31
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die sollen doch sparsame kostengünstige Wasserstoff Autos produzieren und die Krise währe weg

aber stattdessen immer teure Monster Kisten die Sprit wie der Elefant Wasser saufen und die dann auch noch schön reden so als seien die sparsam - 100ml. weniger Spritverbrauch ist gleichzeitig mehrere Millen Euro teurer Autoneupreis -

 

28. Okt 2012 19:16
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Ihr postet nur hier auf dieser Seite, das liest doch keiner von diesen Schwachköpfen unserer Regierung. Geht auf die Strasse, schließt euch zusammen, verjagt diese Bande, denn wir sind das Volk und fangt gleich bei Mutti an.
28. Okt 2012 07:16
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ja jetzt werden sie  von ihre eigenen koruptheit     überfahren    das schadet denen nichts nur der malocher der, ist wie immer der dumme.
28. Okt 2012 19:43
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Hyundai/KIA Motors entwickelt und baut Autos in der EU mit besseren Qualitaet und Garantie als alle andere EU (und andere) OEMs. auch das marketing ist viel besser. Gescheite Menschen kaufen Autos mit dem besten Qualitaet/Preis Leistungverhaeltnis. Dumme kaufen ueberteuerte Statussymbole...
29. Okt 2012 12:46
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Wer kann sich die teuren  und Deutschen Autos leisten? Die meisten deutschen Autos sind doch gar keine Deutschen Autos mehr..weil fast alles aus Billiglohnländer kommt...
"GEIZ IST ****"? So jetzt ist das Spiel aus...GAME OVER...
29. Okt 2012 12:52
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Nicht die Regierung oder die Oposition ist schuld...Es ist die "Gier" der Konzerne, welche sich nur von Quatal zu Quatal auf die Aktienkurse schauen..Wo sind die langfristigen Planungen? Es gibt keine...Pierch & Co..sei Dank...."Geiz ist ****"...Der Letzte macht das Licht aus...Sollen Sie Ihre Autos in China bauen...Vielleicht kauft Sie ja dort auch irgendeiner...
29. Okt 2012 08:23
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Diese Weltkrise hat nicht nur die Banken alleine zu verantworten sondern auch die EZB,denn wäre dieser Vereein in der Lage gewesen die Banken das Betrügerisches Verhalten zu unterbinden,wäre dies zu 50% nicht so ausgefallen.Aber man muss ja als EZB die Banken beim Betrug unterstützen um andere die im Vorstand der Parteien und im Kriminelle Machenschaften verbunden sind unterstützen.

Wie bei der The-Royal-Bank in Scotland die sich bei der Bank of China mit 10% einkauften um ihre und neue Betrügern zu finanzieren zu können.Dabei werden die Anlagen vom Bürger ohne Einverständniss und Erlaubniss in einem anderen Land verfrachtet um den Bürger später besser zu betrügen zu können.Denn dieser neue Betrüger von der Bank of China verlangt für die Auszahlung der Anlage neues Geld  um sein eigentum zu bekommen.Man kann nur eins sagen:

Vorsicht vor dieser beiden Banken.

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