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Erstellt am: 8 Juni 2012 | Von HANDELSBLATT.com, Handelsblatt.com

New York schwingt sich ins Plus

Die Eurokrise und der Rückgang der deutschen Exporte beschäftigte auch die Anleger in den USA. Doch besonders zum Handelsschluss hin stiegen die Kurse. Ein Imbiss-Gigant erleidet trotzdem Rückschläge


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Die schwächelnde Weltkonjunktur und die Schuldenkrise in Europa halten die Wall Street in ihrem Bann. Börsianer hatten vor allem das Geschehen in Spanien im Blick: Kreisen zufolge will das Mittelmeerland noch am Wochenende beim Euro-Rettungsfonds EFSF einen Hilfsantrag zur Rekapitalisierung seiner angeschlagenen Banken stellen. Viele Anleger zeigten sich erleichtert über diese Aussicht und rangen sich deshalb zu Investitionen durch. Gleichzeitig jedoch bereiteten die wirtschaftlichen Folgen des Schuldendramas Sorgen: Die Krise scheint mittlerweile die Konjunkturlokomotive Deutschland ins Stottern zu bringen und verdarb McDonalds die Geschäfte.

Die Wall Street hat am Freitag fester geschlossen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte legte 0,75 Prozent zu auf 12.554 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 stieg um 0,8 Prozent auf 1325 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gewann ein Prozent auf 2858 Stellen. Der Dax in Frankfurt schloss mit 0,2 Prozent auf 6130 Zählern im Minus.

Wie Reuters am Freitag von der EU und in der deutschen Regierungskoalition erfuhr, wird Spanien voraussichtlich am Samstag Unterstützung bei der Stabilisierung seiner Banken beantragen. Details wollen die Euro-Finanzminister am Samstag in einer Telefonkonferenz besprechen. Einige Investoren scheuten angesichts dieser Unsicherheiten noch davor zurück, vor dem Wochenende große Risiken einzugehen. "Es fühlt sich so an, als ob wir für die kommende Woche atemholen - dann wird auf dem Kampfplatz Europa viel los sein", sagte Ryan Detrick von Schaeffer's Investment Research und erinnerte an die Wahl in Griechenland am 17. Juni.

Für Beunruhigung sorgte die Nachricht, dass die bislang als Fels in der Brandung geltende deutsche Konjunktur schwächelt - die Exporte fielen im April zum ersten Mal in diesem Jahr. Zugleich brachen auch die Ausfuhren von US-Unternehmen in die EU im April um 11,1 Prozent auf 22,3 Milliarden Dollar ein.

Zum Wochenende stachen wenige Einzelwerte hervor. Apple erwägt, den Verkaufsstart von Samsungs neuem Smartphone Galaxy S III per Gerichtsbeschluss zu stoppen. Die Aktie legte leicht zu. Zu den Verlierern gehörte McDonald's. Die weltgrößte Burger-Kette warnte, die Sparmaßnahmen in Europa belasteten das Ergebnis. Im Mai ging der Umsatz auf vergleichbarer Basis um 3,3 Prozent zurück.

Nach einer langen Durststrecke scheint es für den US-Ölkonzern Chesapeake langsam wieder bergauf zu gehen. Das Unternehmen plant den Verkauf von Unternehmenswerten im Wert von mehr als vier Milliarden Dollar. Der Anteilsschein legte z

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