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13 November 2012 | Von Susanne Herrenbrück

Nur ein Wahn? Die illegalen Geldgeschäfte der Hypo-Vereinsbank

Weil er der Hypo-Vereinsbank dubiose Schwarzgeldgeschäfte unterstellte, wird Gustl Mollath seit Jahren in der psychiatrischen Abteilung der Bezirksklinik Bayreuth festgehalten.


Die Hypo-Vereinsbank wird mit schweren Geldwäsche- und Steuerhinterziehungsvorwürfen konfrontiert. (© Bild: ddp images)

Jahrelang wurden sie als Wahnvorstellung eines psychisch kranken Straftäters abgetan: die illegalen Geldschäfte der Hypo-Vereinsbank München. Doch jetzt liegt der "Süddeutschen Zeitung" (SZ) ein seit Jahren geheim gehaltener Prüfbericht vor, der die Aussagen von Gustl Mollath stützt. Mollath hatte behauptet, dass seine Ex-Frau – eine Vermögensberaterin der Hypo-Vereinsbank (HVB) – in dubiose Schwarzgeldgeschäfte verwickelt war, die von Seiten des Bankhauses getätigt worden waren.

Seit Mollath es wagte, mit seinen Anschuldigungen an die Öffentlichkeit zu gehen, wurde er als paranoid bezeichnet. Von seiner ehemaligen Ehefrau, die ihn wegen Misshandlung und Körperverletzung anzeigte. Aber auch von der Justiz, die seine Aussagen für unglaubwürdig hielt und Mollaths Ex-Frau mehr Glauben schenkte. Und den Mann in die Psychiatrie einweisen ließ.

Mehr als eine Wahnvorstellung
Doch jetzt kommt die HVB in Erklärungsnot, da die SZ den internen Prüfungsbericht in Händen hält. Dieser beweist angeblich, dass Mollath alles andere als paranoid ist. Und bereits vor Jahren die Wahrheit gesprochen hat.

Gustl Mollaths Ex-Frau und andere HVB-Mitarbeiter sollen dubiose Schwarzgeldgeschäfte in der Schweiz betrieben haben. (© Bild: Imago)

Krumme Geschäfte bereits 2002 bekannt?
Bereits Ende 2002 hatte Mollath mehrere Briefe an die Chefetage der HVB geschrieben. Darin erklärte er, dass es ihn stark belaste, dass seine Ehefrau an illegalen Geldgeschäften beteiligt sei. In seinen Briefen behauptete er, dass seine Frau gemeinsam mit anderen Mitarbeitern Geld reicher Kunden unerlaubt in die Schweiz schaffe. Darüber hinaus würde verbotener Aktien-Insiderhandel betrieben werden. Auch von anderen höchst fragwürdigen Anlagegeschäften war in Mollaths Briefen die Rede. Angeblich verfügte Gustl Mollath auch über Beweismaterial. Und das, obwohl seine Frau bereits zahlreiche Belege entfernt hatte.

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7Kommentare
13. Nov 2012 17:56
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Damit ihr mal seht wie das hier in dem Land läuft und was GELD für eine Macht hat!!!

Wenn denen oben einer nicht passt landet er entmündigt in der Klapse bestenfalls und schlimmstenfals in saure aufgelöst ins meer gekippt!

Und ihr die ihr das hier jetzt lest, seid für die weniger wert als der Dreck unter ihren Fingernägeln!

Ihr seid nur dumme gezüchtete Arbeitstiere und Konsumenten, es fängt schon in eurer Kindheit an, Eltern machen euch gehorsam und arbeitswillig, die KITA´s und später die Schule formt euch weiter, es wird euch eingebleut das ihr Nullen und faule Schweine seid wenn ihr nicht arbeitet und es wird euch beigebracht das je mehr ihr arbeitet ihr euch den nicht arbeitenden gegenüber benehmen dürft wie sau und sie denunzieren und mobben dürft und es wird euch beigebracht hurerei zu treiben, je früher desto besser, denn das bringt wieder neue Arbeitstiere und Konsumenten, es wird sogar dazu animiert Kinder zu machen, es gibt ja schliesslich Geld dafür vom Staat und die Obrigkeit lacht sich schlapp und spielt schön mit euch, mit eurem Geld, mit eurer Arbeitskraft, mit eurem Leben...

14. Nov 2012 02:23
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Wenn das wahr ist, ist es die größte Schweinerei  der letzten Zeit.

Da müssen Köpfe rollen,in der Bankenbranche und in der Politik und diejenigen müssen gnadenlos mit Gefängniss bestraft werden !

Eine saubande sondersgleichen !

14. Nov 2012 08:41
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Es sind nicht nur die Banken, die Bezirkskrankenhäuser ziehen bei sowas mit. Da wird einer eingeliefert, und ohne daß sich jemand besonders um den Patienten gekümmert hat, wird u.a. vom Pflegepersonal die Anamnese vorgenommen. Ein Arzt verordnet nach kurzer Untersuchung sofort ein paar Hammer-Medikamente und im Gespräch ist der "Patient" (aufgrund der Situation) natürlich so aufgeregt, daß sofort auf Manie diagnostiziert wird. Ein Richter entscheidet dann innerhalb 24 Std. über den Patienten und man kann davon ausgehen, daß die Medikamente das Ihre tun um den P. weiter "unter Verschluß" zu behalten.

Es ist ein leichtes, heute jemanden in die Psychiatrie einzuweisen. Also verwundert es doch nicht, wenn so eine Institution wie die HVB in Absprache mit der ohnehin involvierten Ehefrau das hinkriegt.

Nichts ist einfacher als jenanden für verückt erklären zu lassen.

15. Nov 2012 17:05
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In einem Land, in dem so etwas Ungeheuerliches möglich ist, hört man jeden Tag Politiker herumschwadronieren über Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern. Solch ein Vorfall zeigt, dass wir erst mal im eigenen Land Ordnung und Rechtsstaatlichkeit wiedereinführen müssen. Das sind Mafiamethoden übelster Sorte, klarer Fall. Jetzt könnte unsere Justiz einmal beweisen, dass die mit eisernem juristischen Besen auskehrt, denn diesem Mann wurde schwerstes Unrecht angetan und er muss sofort freigelassen werden, ohne wenn und aber !!!!
15. Nov 2012 18:50
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Justizmimisterin B.Merk ist  bei der Befragung zu den Details in Sachen Mollat uneisichtig.

Sie beging Freiheitsberaubung an Mollat.um eine gewisse Klientel únd sich selbst zu schützen.

Warum der Mann Mundtot gemacht wurde ,ist das Wirken der JUSIZ-Beamtin Merk.

Wieso wird die nach dem PANORAMA -Bericht nicht angeklagt?

Aber das ist gang und gebe bei der CDU.

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