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12 Juli 2012 | Von Cornelius Welp, Yvonne Esterházy, Mark Fehr, Henning Krumrey, Anne Kunz, Silke Wettach, Karin Finkenzeller und Anne Grüttner (wiwo.de)

Sind Europas Banken noch zu retten?

Milliarden sind bereits in die Sanierung europäischer Banken geflossen. Die Institute sind deswegen nicht sicherer geworden. Das dicke Ende naht.


Die spanische Bank Santander hat an Glaubwürdigkeit verloren. Bild: Reuters, Albert Gea (© Die spanische Bank Santander hat an Glaubwürdigkeit verloren. Bild: Reuters, Albert Gea)

Das Logo erstrahlt in kraftvollem Rot. Auch in ihrer Werbung präsentiert sich die deutsche Santander Bank - "solide und weltweit präsent" - als starker und verlässlicher Finanzpartner. Doch zahlreiche Kunden, berichten Mitarbeiter, misstrauen dem Versprechen. Ängstlich fragen sie in der Filiale nach, wie es denn nun wirklich um das Institut bestellt sei. Schließlich sind auch ihnen die Probleme spanischer Banken nicht verborgen geblieben, und den Santander-Mitarbeitern fällt die Antwort nicht leicht. Von ihrer Konzernleitung haben sie die Anweisung erhalten, auf ihre Unabhängigkeit vom spanischen Markt zu verweisen - und auf die deutsche Einlagensicherung, die Guthaben von bis zu 460 Millionen Euro garantiert. Wirklich überzeugend ist das nicht. Viele Kunden zweifeln, ob ihr Geld bei dieser Adresse sicher ist. Zu Recht?

Europas Banken wanken. Die Staatsschuldenkrise hat südeuropäische Institute vom Geldmarkt praktisch abgeschnitten, steigende Arbeitslosigkeit, angeschlagene Unternehmen und mancherorts fallende Hauspreise erhöhen die Zahl der Kreditausfälle zum Teil dramatisch. Die EU-Kommission musste deswegen zwischen Oktober 2008 und Oktober 2011 insgesamt 4,5 Billionen Euro an staatlichen Beihilfen für marode Banken genehmigen - das sind rund 35 Prozent der EU-Wirtschaftsleistung.

Ein Ende des Abwärtsstrudels ist nicht in Sicht. Zunehmend genervt versucht Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), die Situation zu stabilisieren. Eine Billion Euro hat er den Banken bereits im Dezember 2011 und im Februar für bis zu drei Jahre geliehen - zu einem lächerlich niedrigen Zins. Vergangenen Donnerstag senkte er die Leitzinsen auf den Rekordtiefstand von 0,75 Prozent. Doch es scheint nie genug. Ist ein Loch gestopft, reißt an anderer Stelle sogleich das nächste auf.

Droht eine Panik wie nach der Lehman-Pleite?
Sind Europas Banken noch zu retten? Oder drohen mittelfristig wieder Panikreaktionen wie nach der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers Ende 2008, als besorgte Sparer ihre Konten leer räumten, die Banken ihre Kreditvergabe untereinander stoppten und die Weltwirtschaft in eine globale Rezession geriet? Müssen am Ende selbst Sparkassen-Kunden um ihre Ersparnisse bangen, weil der Schuldensog auch solide deutsche Institute mit in den Abgrund reißt? "Objektiv gibt es keinen Grund zur Sorge", sagt der Vorstand einer deutschen Großbank. "Aber bei einer dramatischen Verschärfung der Krise kann man nichts ausschließen."

Auch die Beschlüsse des EU-Gipfels vom 28. und 29. Juni, die eine einheitliche europäische Bankenaufsicht und Direkthilfen auch für Banken aus den europäischen Rettungsfonds EFSF und ESM vorsehen, haben die angespannte Lage nur zeitweise entschärft. "Der ESM wird zu einem europäischen Bankenrettungsfonds analog dem deutschen Soffin", sagt der frühere Bundesbank-Vorstand und heutige Geschäftsführer des Verbands Öffentlicher Banken, Hans Reckers. Er fürchtet: "Die verschärfte Rezession in den Krisenländern führt zu weiteren Kreditausfällen, was erneute Hilfen für die Banken erforderlich macht. Wir befinden uns in einem Teufelskreis, der noch nicht durchbrochen ist."

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18Kommentare
12. Jul 2012 12:48
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Die Santander Bank gibt eine gute halbe Millarde fuer die F1 aus! Sie bezahlt mit den Geld der Steuerzahler in EU ihre hirnrissige F1 Sponsoring!
12. Jul 2012 16:20
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Alle schriehen nach dem Euro, jetzt habt ihr den Salat. Kommt selber nicht mehr aus euere Lügen nicht mehr raus. Schäuble,Westerwelle,Merkel sollen das ausbügeln. Nicht wir Bürger. Nein die Bonsen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Haben uns auch nicht gefragt ob wir das wollen mit den Euro. In der D-Mark Zeit gab es das nicht mit den Rettungsschirm. Und jedes Land konnte gut bis sehr gut leben. Holt bitte Ausländer nach Deutschland die helfen uns den Staat wieder in schwung zu bekommen. Wir das eigene Volk hat keine Arbeit aber jetzt schon wieder Spanier nach Deutschland holen, und Arbeiten zu lassen, unsere Jugend geht vor die Hunde und Ausländer machen sich breit. Armut in Deutschland Nummer 1.
12. Jul 2012 22:48
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Würde mich mal interessieren, wohin denn das Geld der Banken fließt, wenn sie dauernd pleite sind.

Man sollte die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen ohne wenn und aber,nötigenfalls ausnahmslos hinter Gitter (nicht unter 10 Jahre) bringen.

Diese saubande wirtschaftet ganze Staaten kaputt !

Und Schäuble, dieser Vollpfosten,kriecht denen noch in den A......!

12. Jul 2012 16:42
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Ausgerechnet die Deutsche Bank warnt! Die größten Schuldener existieren eignetlch nicht mehr.

Nicht ein € Guthaben besitzen diese mehr.Eine Verdummung,die nicht mehr zu überbieten ist.

Sie steht nur noch auf dem Papier,weil sie sich das Geld nimmt/unsere Steuergelder,von Konteninhabern bei dieser,ohne zu fragen.Die Schuldscheine nehmen in ihren Tressoren mehr Platz ein,als das Guthaben der Kunden selbst.Sie bezahlen,wenn überhaupt,Schulden mit Schulden ab.Und der "verdummte Bürger" zahlt sein Geld fleißig weiter ein?

Ehrlich verdientes Geld/Eigentum wird benutzt um Der Deutschen Bank ihre Schulden zu bezahlen.Prima! Das fällt keinem Kunden der Bank auf?

Kommt noch! Wenn mit Auszahlungen nichts mehr geht.Oder und? Man wird sich für den Tag schon was einfallen lassen.Bankrott/Insolvenz u.u.u..Die Schuldenregierung wird und kann nicht für den Schaden der Deutschen Bank aufkommen.Was Dann werte Kunden?Aufwachen?Dann zu spät.Keiner kann euch das Geld wieder beschaffen/ersetzen.

12. Jul 2012 16:36
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Mal abzuwarten wie lange es den Euro noch gibt.

 

Schäuble und die Staatsratvorsitzende werden natürlich versuchen Tote am Leben zu erhalten.................

 

egal was es kostet........................

12. Jul 2012 20:43
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Ich persönlich finde ,....das man EUROPA nicht gleichsetzen kann mit jeden Land.

Andere Länder,andere Kulturen.Deutschland hat auch eine Kultur,die sehr auf Gerechtigkeit,Ordnung und sauberkeit bedacht ist.Warum auch nicht.

Andere Länder sind so nicht.Und das ist niemals böse gemeint!!!!!!!

Wenn man sagt,die Südlichen Länder gehen zugrunde an Ihrer Misere....sage Ich.....UNSER Land auch!!!!!Uns werden Rechte entzogen,wir werden betrogen,verarscht,abgezockt!!!!!

So wollte Deutschland niemals sein.Wir haben selber zu kämpfen mit Hunger,Arbeitslosigkeit,Rentenarmut,Kinderarmut......usw,usw.

Hallo?..Jedes regierende Land muss doch in der Lage sich selber zu helfen!!!!!!!!!

Schaut......WIR können uns auch nicht helfen...Wir werden nur verdonnert zu geben.

Hab ich leider kein Verständnis mehr für!!!!!!!!!!Selbstverständlich würde ich einen Hungernden Menschen helfen....ohne frage=SOFORT......Aber niemals Banken!!!!!!!!!!!

12. Jul 2012 16:20
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Dieser ****skreis wird bald durchbrochen.Einmal durch die willkommene Selbstvernichtung.

Zum anderen der "Mensch"wacht langsam auf.Der Allgemeinbürger ist damit gemeint.

Wenn jetzt noch unsere Ratschläge/Aufrufe u.a. beherzigt werden,ihr Geld bis auf Kontoerhalt,von den Banken und Sparkassen herunter zu holen,selbst Verwalten,ist die Vernichtung des Euro/der EU

greifbar nahe.

Nichts gegen die gesamte EU-Problematik.Aber noch Generationen zu früh.Zudem von,nur,ein paar

Möchtegernpolitiker und Bankenfritzen gegründet,ohne Volkswillen/Völkerwillen,war dieses "Kind" schon bei der "Geburt"gestorben.

Die Kriesen wurden und auch diese wird/kann nur durch,siehe Weltgeschichte,durch Krieg beendet werden.Schon immer! Das hatten wir aber alles schon mal.Die Inflation,deshalb schon allein,sollte man seine Ersparnisse/Geld selbst Verwalten,ist im gange.Wer,wie zum Beispiel manche Gewerkschaften fordern-immer mehr Geld/Lohn forcieren die Inflation auch mit."Auf zum weiteren Elend/Not meiner Mitglieder-Gewerkschafter"!Sie Wissen was kommt.Sind aber in der Lage,dieses Elend zu beseitige.Tatkräftig zu helfen dabei.Handeln aber entgegen! Holt Euer Geld von den Instituten! Manche noch Lebenden wissen was es damals für ein Fehler war dieses nicht zu tun.

Man kann nur Lernen.Danach ist "Dunkelsehen".Für lange Zeit oder immer.

Nur etwas die eigene Denk-und Verhaltensweise prüfen.Macht viel aus.Oder weiter schlafen und warten was da kommt.Ein jeder hat ja die Freiheit dazu.

13. Jul 2012 04:27
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Die Banken brauchen das Geld für die hohen ABFINDUNGEN .

 

Bänker bekommen für den Miest den sie gemacht haben Abfindungen .

 

Das alles muss der kleine Mann bezahlen .

13. Jul 2012 08:59
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Kriminele Banken einfach pleitegehen lassen.Nicht den Steuerzahler für die Kriminele

verwenden,-.das ist Völkeraub .Das past nicht zu Europa, in Amerika ist das normal.

14. Jul 2012 18:20
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 ist Deutschland noch zu retten ?! ich sage Nein!!!
14. Jul 2012 18:18
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am tage der inflation werde ich geschäfte plündern mit den  worten ihr wart doch auch nicht anders
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