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Tafeln vor dem Aus? Wer Brot spendet, muss Steuern zahlen

Vorsicht, Brötchen-Schwarzspenden verboten! Bild: Imago
"Spiegel Online" berichtet über einen Bäckermeister aus Sachsen, der unerwartet Besuch vom Finanzamt bekommt. Der Vorwurf, mit dem ihn die Beamten konfrontieren, lautet wie folgt: "Er hatte sich des Schwarzspendens schuldig gemacht. Von den Tonnen an altem Brot und trockenem Gebäck, die er den örtlichen Tafeln schenkt, will der Staat auch noch ein paar Brocken haben." 5000 Euro soll der Bäcker rückwirkend für seine Brot-Spenden zahlen. Hätte er die Lebensmittel weggeworfen, hätte er nichts zahlen müssen.
Bizzare Gesetzgebung
Die Forderungen des Finanzamtes mögen bizarr anmuten, sind jedoch rechtmäßig - und zwar nach Paragraph 3 des Umsatzsteuergesetzes: Demzufolge müssen für Sachspenden Umsatzsteuer entrichtet werden. Dabei sind die Herstellungskosten der Backwaren die Bemessungsgrundlage für die zu entrichtende Steuer. Bäcker müssen überdies auch auf notwendige Vorprodukte wie etwa Mehl, Salz, Zucker und Hefe Umsatzsteuer bezahlen. Letzteres kann er von seiner Steuerschuld abziehen - Vorsteuerabzug nennt man das. Außer er verschenkt das Brot, anstatt es zu verkaufen oder wegzuwerfen, dann gilt dieser Vorsteuerabzug nicht. Seine Lebensmittelspenden kosten den Bäcker laut "Spiegel" so 1000 Euro pro Jahr.
Die drohenden Steuern halten viele Bäcker davon ab, Lebensmittel an die Tafeln zu spenden, so der Bundesverband Deutscher Tafeln. Andere Bäcker haben ihre Spenden eingestellt - aus Angst vor horrenden Nachzahlungen. "Wenn Unternehmer auf die Abgabe für sie unverkäuflicher Waren Steuern zahlen müssen, auf deren Entsorgung jedoch nicht, wird sich jeder Spender aus wirtschaftlichen Gründen die Abgabe zweimal überlegen", sagt Gerd Häuser, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Tafel. Nicht nur "Spiegel Online" fragt sich:
Gehen den Obdachlosen-Tafeln jetzt die Brötchen aus?
Schuld ist eine europäische Vorgabe
Manche Bäcker verkaufen nun Brot-, Brötchen- und Kuchen-Lieferungen für den guten Zweck - für einen symbolischen von einem Euro. Laut Bundesfinanzministerium sei das Problem erkannt, und es werde an einer Lösung gearbeitet. Das kann allerdings dauern - es handelt sich nämlich um europäische Vorgaben ...
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Das ist die frechheit hoch drei. Das eigene Volk und Bedürftige hungern lassen, von den Spendern Steuern Verlangen, damit Sie in der EU Zone gut da stehen.
Man sollte den Politiker mal die Pauschalen (wie Diäten, Sitzungsgelder etc) streichen und Sie für ein ganzes Jahr auf Hartz IV setzen damit Sie mal am eigenen Körper zu spüren bekommen, was es heißt nur vom nötigsten zu leben.
Es ist einfach unfassbar, was sich mache "Menschen" für Gesetze ausdenken oder verabschieden. Diesen Leuten sollte man mal eine Zeit lang das Essen streichen und das Geld entziehen, damit sie auch mal verstehen, wie es ist auf die Algemeinheit oder auch Tafeln angewiesen zu sein.
Es wird immer bunter hier.
Es ist zum kotzen.
Dann sollte man auch den Klingelbeutel in der Kirche versteuern.
Oder es wird noch soweit kommen,dann werden auch noch Spendengelder für Brot für die Welt usw.versteuert,damit die Merkel noch mehr Millarden Steuergelder ins ausland verpulvern kann.
Habe mal einem armen Bettler 1 Euro u. ne Curry mit Pommes rot weiß spendiert,aber total nicht dran gedacht,daß ich die versteuern mußte.
Man muß sich für unsere Politiker schämen,aber die können ja für zieg tausend Euro Steuergelder mal kurz zum Papst fahren und das Händchen schütteln,oder ohne Zoll zu zahlen Sachen aus dem Ausland schmuggeln.
Nicht genug das es viele arme Leute gibt ,die von der Tafel leben müssen,nein das wird ihnen auch noch auf brutalste Weise genommen.
Armes Deutschland wie weit wird es noch gehen?
Es ist doch wie immer hier in Deutschland ... wer nix hat, wird noch bestraft dafür. Es fängt an mit den Brötchen für die Tafeln, die denen zugute kommen, die eh nichts haben.
Und geht weiter damit dass die Leute, die sich eh kein "neues" auto leisten können auch noch jedes Jahr mit ihrem Auto zum TÜV sollen. Abgesehen davon, dass für diese Autos mehr Steuern gezahlt werden.
Solche Gesetze wurden und werden von Leuten gemacht, die die Taschen voll haben und sich keine Gedanken darüber machen müssen wie sie den Monat finanziell überstehen. Und diese Leute schimpfen sich dann noch Volksvertreter.
Um solche Finanzamtskunststucke sollte sich mal der Herr Schäuble kümmern.
Aber der, als 2. Vorsitzende des merkelschen Verein Freunde und Förderer der europäischen Finanzkriminalität, - übigens, da bin ich als Steuerzahler Zwangsmitglied - wie jeder andere auch, der in Deutschland auch nur einen Cent indirekt oder direkt Steuern zahlt - ja der, als Steuergeldveruntreuer für verkommene Banken, weiß von solchen Gesetzen wohl nichts.
Aber Mitgefühl und Vernunft sollten auch bestraft werden. Dem Bäcker muss das Handwerk gelegt werden. Mann/Frau - sind die Deutschen dumm ! Jetzt weiß ich auch, wofür die das "D"
auf dem Nummernschild am Auto haben.
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